Vortragsreihe: SOZIAL EGAL. Sorgt unsere Wirtschaft für Wohlstand?

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Nächste Veranstaltungen:

  • 21.06. | Performativität in der Marktökonomie mit PD Dr. Katrin Hirte
  • 27.06. | Digitale Transformationen mit Prof. Leonhard Dobusch

Vergangene Veranstaltungen:

  • 10.05. | Ökonomische Misanthropie? mit Dr. Sebastian Thieme
  • 23.05. | Heterodoxe Perspektiven auf die Krise mit Prof. em. Brigitte Young

Einlass jeweils ab 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn ist 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die wechselnden Veranstaltungsorte. Die Vortragsreihe wird von unserer studentischen Initiative Plurale Ökonomik Jena veranstaltet.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung durch den StuRa der FSU Jena / AK Wissenschaftskritik, dem Fachschaftsrat Soziologie und dem Fachschaftsrat Wirtschaftswissenschaften (beide FSU Jena).

Mehr zum Hintergrund: Anlässlich „10 Years After The Crash“ haben Lokalgruppen des Netzwerk Plurale Ökonomik e.V.  bundesweit verschiedene Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Auch wir in Jena.


Do. 21. Juni 2018 | Performativität in der Marktökonomie. Worum sorgen sich Ökonom*innen?

Im Zuge der Herausbildung der Finanzmärkte und unter dem Eindruck der Finanzkrise ist unter dem Label „Performativität der Ökonomik“ ein weiterer Diskussionsstrang entstanden: Hierbei wird die Wirkmacht der Ökonomie auf Gesellschaft untersucht. Die Befunde aus diesem Diskusssionstrang stehen dabei im Widerspruch zur selbstbehaupteten Pluralität und Wertneutralität der Ökonomik.

Im Vortrag wird der Frage nach der Entwicklung sowie Wirkung der Ökonomik als Wissenschaftsdisziplin nachgegangen. Dabei werden mit Rückgriff auf das Forschungsprojekt „Ökonomie und Ökonomik“ von Katrin Hirte wesentliche Ergebnisse vorgestellt. Auf Basis einer konzeptionellen sowie empirischen Erhebung wurde dort die Wirkmächtigkeit deutscher Ökonom*innen ab 1945 als konsequent Marktbefürwortende nachgezeichnet.


Mi. 27. Juni 2018 | Digitale Transformationen. Zwischen grenzenloser Offenheit und offener Ausgrenzung

Mit digitaler Transformation geht in vielen Bereichen ein Aufbrechen von bestehenden Strukturen einher. Suchmaschinen vermitteln einen offeneren Zugang zu Wissen, in sozialen Netzwerken entstehen neue digitale Öffentlichkeiten und digitale Plattformen eröffnen neue Formen von (Sharing) Economy. Aber führt diese digitale Öffnung auch zu mehr Teilhabe oder wirkt sie als Ungleichheitsverstärker? Wo haben wir es mit schöpferischer, wo mit bloßer Zerstörung zu tun? Ein possibilistischer Blick auf digitale Ökonomie jenseits von Utopien und Dystopie.


 +++ DOKUMENTATION +++

Do. 10. Mai 2018 | Ökonomische Misanthropie? Grundmuster und Konsequenzen für die Soziale Frage

In den Diskussionen um den Sozialstaat kommen immer wieder Annahmen zum Vorschein, die dem Menschen negative Charaktereigenschaften zusprechen. Dabei fällt vor allem ein Zusammenspiel zwischen ökonomischen Argumenten und negativen Menschenbildern auf. Tatsächlich besitzen negative Menschenbilder in den Wirtschaftswissenschaften eine gewisse Tradition. Über diese Menschenbilder hinaus existieren aber auch bestimmte ökonomische Konzepte, Leitideen usw., die sich einer Sozialstaatsdebatte in den Weg stellen, weil sie soziale Prinzipien wie Würde, Integrität und Gleichwertigkeit in Frage stellen.

Sebastian Thieme geht der Sache auf den Grund und widmet sich auch der Frage, wo Alternativen liegen können, die eine ökonomische Misanthropie einzuschränken vermögen.

Videoaufzeichnung des Vortrags:

10.05.2018 | Referent: Dr. Sebastian Thieme | Kommentar durch Prof. Tilman Reitz (Friedrich-Schiller-Universität Jena) | Haus auf der Mauer | Großer Saal | Johannisplatz 26 | 07743 Jena | Zum Facebook-Event


Mi. 23. Mai 2018 | Heterodoxe Perspektiven auf die Krise. Ein Feministisch-makroökonomischer Blick auf die unkonventionelle Geldpolitik der EZB

Der Vortrag befasst sich im ersten Teil mit der Entstehung und der Entwicklung der feministischen Makro-Ökonomie. Im zweiten Teil geht es um die ungleichen Machtverhältnisse von Gläubigern und Schuldnern und erläutert dann die Auswirkungen der unkonventionellen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auf Frauen und Männer. Hierfür werden Daten des Surveys der Europäischen Zentralbank: Household Finance and Consumption Survey /HFCS) über 62.000 Haushalte in 15 Euro-Ländern herangezogen und der Gender Asset Bias der unkonventionellen Geldpolitik analysiert.

Videoaufzeichnung des Vortrags: Leider haben wir versäumt, eine hinreichend gute Audioqualität sicherzustellen. Eine Veröffentlichung schien uns daher wenig sinnvoll. Wir bitten um Verständnis!

23.05.2018 | Referentin: Prof. em. Brigitte Young (Westfälische Wihlems-Universität Münster) | Kommentar durch Prof. Maik Wolters (Friedrich-Schiller-Universität Jena) | Rosensäle | Kleiner Sitzungssaal | Fürstengraben 27 | 07743 Jena | Zum Facebook-Event


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